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Entwicklung / Labor



Anmerkungen zur Farbmetrik als sichere Grundlage zur Druckfarbenrezeptur

Kurzfassung



Ein genaues Farbmuster für eine gewünschte Druckfarbe ausserhalb
der üblichen Katalog-Farben(Hausfarben, Kundenfarben usw.) kann immer nur ein optimal gedrucktes, gültiges Farbmuster auf dem richtigen Papier oder Substrat sein.
Kommunizierte Farbangaben irgendwelcher Art (z.B. Lab-Werte) eignen sich nicht als Grundlage, ausser für diese Farben bestehe bereits eine gespeicherte, numerierte Farbrezeptur, welche spektralfotometrisch festgelegt wurde.
Obwohl z.B. Pantone-Nummern als definierte Farbrezepturen bei der AMRA (Pantone-Lizenznehmer) als abgespeicherte und jährlich von Pantone geprüfte Werte vorliegen, muss man doch wissen, dass auch Pantone-Fächer Farbdifferenzen aufweisen, sowohl von Exemplar zu Exemplar als auch von Jahr zu Jahr. Bei nicht mehr aktuellen Farbfächern hat das Vergilben einen wesentlichen Einfluss auf das Aussehen der Farbe. Die spektralfotometrische Analyse bringt die Differenzen als Delta-E-Werte schonungslos zum (Computer-) Ausdruck.

Natürlich wird Ihnen AMRA auch ab einem nicht optimalen Farbmuster (gemalt, irgendwie gedruckt oder was auch immer) eine klar definierte Probe in richtiger Schichtdicke auf dem richtigen Papier erstellen, wichtig ist dann, dass etwaige Modifikationen vor der Produktion der benötigten Farbmenge erfolgen können.

Weitergehende Informationen zum Thema Farbmessung finden Sie auf den folgenden Seiten.


Haben Sie Fragen im Zusammenhang mit Farbrezepturen, kontaktieren Sie bitte die Farbtechniker der AMRA:


Allgemein: / Bogenfarben: Valerio Pandiani